Flüchtlingsunterkunft mit Freifunk versorgt

Von der Verwaltung gab es zunächst keine Rückmeldung. Parallel dazu haben wir bei der Kirchengemeinde angefragt, welche sich um die Räumlichkeiten für die Mahlzeiten und die Büros der Helfer kümmerte. Hier gab es innerhalb von knapp einer halben Stunde eine telefonische Rückmeldung!

Nach zwei Stunden funken nun drei Freifunkknoten in der Flüchtlingsunterkunft und versorgen die Gäste und die Helfer mit freiem WLAN. Zusätzlich wurde auch noch ein kleines IP-Adressproblem behoben, welches bis dahin für manch graues Haar sorgte 😉 Für eine Richtantenne muss noch ein geeigneterer Standort gesucht werden, aber auch so ist es schon sehr gut ausgeleuchtet. Weiterlesen ›

Freifunk für Asylbewerber

Folgende Mail haben wir eben an den Bürgermeister gesendet:

Sehr geehrter Herr Müller-Zahlmann,

in vielen Kommunen wurde in den Asylbewerberheimen mittels Freifunk eine Möglichkeit für die Menschen – auch die Helfer – geschaffen, einen Zugang zum Internet zu bekommen.

Wir haben hier vor Ort eine funktionierende Community, die Klosterstraße ist fast komplett vernetzt, in der Druckerei läuft der Internetzugang für die Gäste besser als je zuvor.

Sofern die Stadt im Bürgerhaus einen Telefonanschluss mit einem halbwegs breitbandigen DSL-Anschluss zur Verfügung stellen würde, soll die weitere Hardware sicher nicht das Problem sein. Bei der Installation sind wir gerne behilflich. Wir würden auch zwei Knoten spenden.

Die Einrichtung kann – sofern ein Internetanschluss zur Verfügung steht, evtl auch von Dritten (Gaststätte) – sehr kurzfristig erfolgen. Was im Wirtschaftsministerium möglich ist, sollte auch in einem Bürgerhaus kein Problem sein: land.nrw/de/pressemitteilung/gaeste-wlan-im-wirtschaftsministerium-freigeschaltet

Über eine zeitnahe Rückmeldung freuen wir uns.

Mit freundlichen Grüßen

Freifunk Bad Oeynhausen

Lars Kasper, Alexander Hermelink, Andreas Edler

Zur ergänzenden Lektüre:

Persönliche Erfahrungen von unseren Aktiven zeigen, dass die Asylsuchenden herzlich dankbar sind, Kontakt mit ihren Kindern/Freunden/Verwandten aufnehmen zu können. Und das ist auch mehr als verständlich!

In weiteren Schritten – oder auch parallel – könnte man auch die “Britensiedlung” mit Freifunk versorgen. Es spricht nichts dagegen, wenn hilfsbereite Nachbarn einen Knoten aufstellen, dessen Bandbreite dann in den Wohnungen durch weitere Knoten verlängert werden könnte. Gleiches gilt natürlich auch für das Bürgerhaus Rehme.

Falls jemand helfen möchte und bereit ist Bandbreite zu teilen: immer ansprechen! Wir unterstützen sehr gerne!

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21 Freifunkknoten übergeben

Heute wurden 21 fertig konfigurierte, benamte und geolokalisierte Knoten an willige Aufsteller übergeben. Wir hoffen, dass diese in den nächsten Tagen online gehen und sich schön vermeshen. Das Ergebnis wird selbstredend hier veröffentlicht!

Es geht voran!

Probleme mit der Karte

Zur Zeit gibt es Darstellungsfehler in der Karte bzw. dem Graphen. Es werden leider nicht alle aktiven Knoten angezeigt, auch wenn diese einwandfrei funktionieren. Ein Schema ist nicht festzustellen. Mal ist es dieser Knoten der fehlt, mal der andere. Gerne auch im Wechsel. Also nicht verzagen wenn ihr einen neuen Knoten aufstellt und dieser nicht sofort in der Übersicht erscheint. So lange ihr euch damit verbinden könnt, ist alles in Ordnung!

Die unermüdlichen Kollegen in Bielefeld arbeiten allerdings bereits an der Lösung des Problems. Vielen Dank dafür!

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TP-Link WR841nd Passwort vergessen

Wie das so ist, der Freifunk-Router steht an seinem Platz und verrichtet völlig problemlos seinen Dienst. Bis man mal irgendwas ändern möchte, die Startseite über https://192.168.133.1 aufruft und an der Benutzername/Passwort-Abfrage scheitert. Gut, der Benutzername ist mit “root” immer gleich, aber idealerweise hat man seinen Router (oder den eines Bekannten, Freundes, Kunden …) mit einem sicheren Passwort versehen. Besonders, falls das Gerät auch über das Freifunk-Netz administrierbar sein soll.

Ohne Einloggen kein Zugriff auf die Oberfläche, kein manuelles Update der Firmware, kein Ändern der Einstellungen. Eigentlich ist das ja auch so gewollt … es sei denn man hat ein berechtigtes Interesse. Aber nicht gleich die Flinte ins Korn werfen!

Resettaster am TP-Link WR841nd

Resettaster am TP-Link WR841nd

Der WR841 hat hinten einen kleinen Resettaster, den brauchen wir. Zunächst den Router ausschalten und sofort wieder ein schalten. Sobald die System-LED – das ist das kleine, grüne Lämpchen ganz rechts – beginnt langsam zu blinken, drückt man den Resettaster so lange, bis die System-LED ganz schnell blinkt. Ja, das klappt vielleicht nicht beim ersten Versuch, also noch einmal 😉 Der Router ist jetzt im sogenannten Failsafe-Modus.
LED-Panel des TP-Link WR841nd

LED-Panel des TP-Link WR841nd


Nun verbinden wir den TP-Link mit einem normalen Netzwerkkabel mit einem PC oder Laptop. Die IP-Adresse des PC oder Laptop muss dabei irgendeine im Bereich 192.168.1.x sein – außer die 1, die hat nämlich im Failsafe-Modus der Router. Das Netzwerkkabel muss im ersten LAN-Port (die gelben Anschlüsse) eingestöpselt sein. Ist das soweit alles verkabelt und eingestellt, macht man eine Kommandozeile bzw. Terminalfenster auf und kann mit

telnet 192.168.1.1

in das Rettungssystem des Routers gelangen.

Terminalfenster mit Telnetsession auf einem Ubuntu-Rechner

Terminalfenster mit Telnetsession auf einem Ubuntu-Rechner

Am einfachsten ist es dann, einfach firstboot einzutippern, die nachfolgende Frage mit y zu quittieren und danach reboot einzugeben. Das setzt den Knoten in einen jungfräulichen Freifunk-Zustand zurück. Die Netzwerkeinstellungen des PC/Laptop wieder zurück auf DHCP (oder was auch immer vorher eingestellt war) ändern und danach kann der Knoten wie gewohnt über die Adresse https://192.168.133.1 administriert werden. Benutzer ist root und das Passwort ist noch leer.

Nun die gewünschten Einstellungen vornehmen und weiter geht’s mit Freifunk …

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Vereinigung der Netze: Was noch zu tun ist

[Dieser Artikel ist durch den technischen Fortschritt überholt]

Viele von euch hatten die Freifunk-Software 0.3 auf dem Freifunkknoten installiert: Insbesondere alle die, die zwischen Oktober und Januar zu uns gekommen sind.

Eine der “sichtbarsten” Neuerungen ist, dass nun im neuen Netz die Information für die Karte direkt vom Knoten (Freifunk-Router) selbst kommt. Im Netz 0.3 wurden diese Informationen per Hand eingetragen.

Wer also auf der Karte weiterhin erscheinen möchte (… und das fänden wir sehr schön…), muss “Hand anlegen”: Der Routername, die Koordinaten, die Community und die SSID müssen per Hand einmal erfasst werden.

  • Routername: Einen schönen aussuchen
  • Koordinaten: Vorher bei Google Maps oder auf der Freifunkkarte ermitteln
  • Community: badoeynhausen
  • SSID: badoeynhausen.freifunk.net
  • Wenn man mag, kann man auch die eigenen Kontaktdaten wie z.B. Emailadresse eintragen, die ist allerdings öffentlich sichtbar, erleichtert aber ggf. eine Kontaktaufnahme durch uns oder andere. Ist aber nur ein “nützliches Nebenbei” und nicht notwendig

Wer Probleme hat, schaue einmal beim Thema “Router flashen” ab “Der wesentliche Teil ist nun vorbei…” vorbei oder mailt uns: Wir helfen natürlich auch!

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