Läuft noch immer!

Uff, da gucke ich auf diese Seite weil gerade ein Reporter des Mindener-Tageblattes hier war, um ein bisschen was über Freifunk zu erfahren, und sehe dass im letzten Jahr nicht ein Artikel veröffentlicht wurde. Das spiegelt nicht ganz das wieder, was bei Freifunk passiert.

Wir sind immer noch aktiv – laufen allerdings nicht von Haustür zu Haustür, um Mitmacher zu überzeugen. In der Bad Oeynhausener Innenstadt ist Freifunk leider nicht zum erhofften Erfolg geworden. Es gibt dort reichlich Knoten, die aber leider so gut wie gar nicht mit dem Internet verbunden wurden. Dadurch entstehen Hotspots, in die man sich zwar einwählen kann, aber eben von allem abgeschnitten ist. Das ist sehr ärgerlich. Aber alles Reden in der Vergangenheit hat nichts gebracht. Die Initiative Bad Oeynhausen ist da mit viel TamTam gestartet, aber aktiv mitgemacht wurde dann leider nur sehr, sehr vereinzelt.

Freifunk im Flüchtlingsheim

Dort wo die Knoten auch mit Internet versorgt werden, funktioniert es ordentlich. Davon zeugen die seit nunmehr über vier Jahre in Betrieb befindlichen Geräte, die auch aktiv genutzt werden. Flächendecken ist es leider – trotz geringer Hürden – nie geworden.

Aber es gibt eben auch echtes Interesse an Freifunk. In Porta Westfalica ist ein Freizeitgelände mittels zweier TP-Link CPE210 mit WLAN versorgt worden. Dort war am Eingang zwar DSL vorhanden, die Vereinsmitglieder wünschten sich aber WLAN auf dem weitläufigen Areal. War letztendlich eine Sache von nicht ganz zwei Stunden bis die Antennen vernünftig ausgerichtet waren. Läuft!

Vor ein paar Wochen wurde auch die Flüchtlingsunterkunft in Kleinenbremen mit Freifunk versorgt. Dort wurde in einem Gebäude auch schon ein DSL-Anschluss genutzt. Dieser musste nun nur noch möglichst einfach in das Nebengebäude geteilt werden. Auch hier tut nun ein TP-Link CPE210 an der Au0enwand des Gebäudes seinen Dienst und strahlt durch ein paar Bäume hindurch zu den anderen Nutzern. Ein meshender TP-Link WR841 verteilt die Userlast ein wenig und erweitert das Netzwerk noch etwas.

Auch in Bad Oeynhausen tauchen immer mal wieder neue Knoten auf, die völlig ohne “unser” aktives Zutun entstehen. Es funktioniert also. Man muss nur wollen und bereit sein, ein ganz klein wenig Aktivität zu zeigen. Wie das geht, dabei unterstützen wir sehr gerne oder legen auch schon mal Hand mit an. Einfach fragen und ansprechen!

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